Evanglisch - Lutherische Kirchgemeinde Frauensee
Pfarramt Kieselbach
Lindenberg 3
36460 Kieselbach
Telefon 036963/60753

Die Geschichte der Marien - Kirche Frauensee und ihre beiden Vorgängerinnen
687 Das Christentum kommt durch iroschottische Mönche nach Thüringen (Bonifatius).
786 Unsere Gegend wird erstmalig in einer Urkunde erwähnt.
1202 Das Kloster Frauensee wird zum ersten mal urkundlich erwähnt als "ecclesia in Sewe" bzw. "ecclesia in Lacu" und "... monasterio beate Marie virginis in Lacu" - Kirche im See und Marien - Kloster im See.
Die alten Klostersiegel zeigen Maria mit dem Kind.
1525 Im Bauernkrieg wird das Kloster teilweise zerstört und später aufgelöst.
1627 Sämtliche Klostergebäute brennen ab. Dem Großbrand fällt auch die Klosterkirche zum Opfer.
1629 Die zweite Kirche wird erbaut und erhält den Namen "Marien - Kirche". Sie steht nur 225 Jahre.
1854 Wegen Baufälligkeit muß sie abgerissen werden.
1855 - 1857 Die dritte Kirche errichtet man auf einem neuen Grundstück, das durch künstliche Absenkung des Sees gewonnen wurde. Auch sie erhält den Namen "Marien - Kirche".
1889 Die Kanzel der Kirche wird ein Stück herab - und zurück versetzt.
1895 Die Kirche erhält eine neue Innenausmalung.
1936 Das Kircheninnere erhält wiederum einen neuen Farbanstrich.
1983 - 1987 Die Kirche wird außen und innen renoviert.
(Turm - Dach - Turmkopf und Wetterfahne - Blitzschutz - neue elektrische Anlage-Bankheizung - Kanzel um 1,20 m herunter gesetzt - Rekonstruktion der zerstörten bleiverglasten Fenster - Innenausmalung).
1999 Neue Funkuhr, neues Zifferblatt an der Südseite
Das Wichtigste für ein Gebäude ist ein gutes fest gegründetes Fundament. Wie steht es aber um das Fundament unseres Lebens? Wir fragen die Bibel:
Jesus sagt: "Wer tut, was ich sage, der ist klug wie ein Mann, der sein Haus auf einen Felsen baute. Als nun ein schwerer Regen fiel, der Fluß übers Ufer trat und nach dem Haus griff und die Stürme gegen das Haus stießen, blieb es unversehrt, denn sein Fundament war in den felsen gehauen. Wer aber hört, was ich sage, und es nicht tut, der ist töricht wie ein Mann, der sein Haus auf Sand setzte. Als nun ein Regen fiel und der Fluß über die Ufer trat und die Stürme an das Haus schlugen, zerbrach es und stürzte in Trümmern zusammen."













