Evanglisch - Lutherische Kirchgemeinde Kaltensundheim
mit Aschenhausen, Erbenhausen und Melpers
Pfarrer Thomas Bsufka ist erkrankt.
Pfarramt Kaltensundheim ist bis auf weiteres nicht besetzt.
Vakanzvertretung für:
Kaltensundheim: Pfarramt Kaltennordheim, Pfarrer Lars Ophagen
Tel. 036966/84375
Fax 036966/83427
Aschenhausen: Pfarramt Fischbach, Pfarrerin Elke Krtschil
Tel. 036966/84311
Fax 036966/
Erbenhausen: Pfarramt Kaltenwestheim, Pfarrer Thomas Brüderle
Tel. 036946/20787
Fax 036946/20787
Melpers: Pfarramt Frankenheim, Pfarrer Alfred Spekker
Tel. 036946/32104
Fax 036946/32104
e-mail: pfarramt-frankenheim@t-online.de
Wehrkirche " Sankt Albanus" zu Kaltensundheim
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Nordansicht Taufstein Orgel
Kaltensundheim
Namensentstehung:
1428 Sundheim im Thölfelde
1343 Kaldin-Sünthem
Erste urkundliche Erwähnung des Ortes :
795 in confinio Sundheim
Zu Kaltensundheim gehören die Lottenmühle und die Erbsmühle.
Das evang.- luth. Pfarramt verwaltet neben Kaltensundheim die Kirchgemeinden Aschenhausen, Erbenhausen und Melpers.
Kirche
Die Wehrkirche liegt auf dem höchsten Punkt des Dorfes und ist von einer noch größtenteils erhaltenen Befestigungsanlage umgeben. Die Mauern der Kirchenbefestigung sind älter als die jetzt hier stehende Kirche. Der Kirchhof wird durch eine hohe Ringmauer umschlossen, in dessen Mitte sich die Kirche befindet.
Die Kirche hat ihre jetzige Gestalt in der Hauptsache im Jahre 1604 erhalten. Aus dieser Zeit stammt der Hauptraum der Kirche. Der Turm ist 1492 errichtet und ist ein schlichter quadratischer Steinbau an der Ostseite der Kirche.
An der Südseite des Kirchturmes befindet sich eine Steintafel mit der Aufschrift:
" Im Jahre des Herrn, 1495 am Vorabend des Heiligen Marcus ist dieses Werk begonnen worden."
Allerdings wird vorher noch eine ältere Kirche hier gestanden haben, denn die Altarplatte, die mit Weihekreuzen versehen ist, trägt die Jahreszahl 1458. Der Unterbau des Altares, ebenfalls aus Stein, stammt aus einer späteren Zeit.
Der älteste Teil der Kirche ist der Turm. In seinem unteren Teil befindet sich der Altarraum.
Er war früher durch ein Kreuzgewölbe nach oben hin verschlossen.
1604 Erweiterung und Verlängerung des Kirchenschiffs
1683 wurde das Gewölbe des Altarraums herausgeschlagen, um der Orgel Platz zu schaffen.
1742 ist die jetzt vorhandene Orgel durch die Orgelbaufirma Döring/Ostheim vor der Rhön eingebaut und 2002 durch die Orgelbaufirma Hey/Urspringen vollständig saniert worden.
1700 Kanzel und Lesepult aus Holz (stehen an der Südecke des Triumphbogens)
1440 ist auf dem Taufstein eingemeißelt, er ist das älteste Stück der Kirche
Der Barocktaufstein, welcher bis 1969 in dieser Kirche stand, befindet sich jetzt in der Diedorfer Kirche.
1977 wurde der heute in der Kirche stehende Taufstein wieder aufgestellt, nachdem er lange Zeit als Wasserbehälter für den Friedhof diente.
Glocken
1476 1. Glocke mit runden Reliefs, welche die heilige Maria darstellen. Sie wird Klosterglocke genannt und stammt wahrscheinlich aus der Peterskirche, die vor dem oberen Thore der Dorfmauer gestanden haben soll.
1744 2. Glocke gegossen von Johannes Josephus Kissner in Mellrichstadt
1680 3. Glocke gegossen von Johann Valdin Krick in Hersfeld
1851 Schulglöckchen gegossen von C.F. Ulrich in Apolda
Verzeichnis der Pfarrer von Kaltensundheim
1552 - 1594 Balthasar Schreiner
1594 - 1606 Gabriel Otto
1606 - 1626 Johannes Kempf
1626 – 1654 Johann Sartorius
1654 – 1669 Johann Schertinger
1669 – 1698 Jakob Heß
1698 – 1733 Johann Heinrich Zitterich
1733 – 1744 Johann Georg Heintze
1745 – 1750 Justus Christian Martini
1750 – 1744 Johann Christian Junker
1774 – 1777 Friedrich Elias Thon
1777 – 1792 Johann Friedrich Görewitz
1792 – 1808 Ernst Wilhelm Vogt
1808 – 1832 Johann Heinrich Hercht
1832 – 1833 Leonard Atzel
1834 – 1856 Karl Friedrich Hoffmann
1856 – 1862 Hermann May
1862 – 1870 Heinrich Keller
1870 – 1876 Heinrich Müller
1876 – 1884 Karl Junkelmann
1884 – 1895 Ludwig Dietrich
1895 – 1929 Ernst Ett
1930 – 1946 Werner Kessler
1943 – 1945 i. V. Streitberger
1945 – 1947 i. V. Barth
1947 – 1948 Wilking
1948 – 1949 Renz
1949 – 1954 Christian Munz
1954 – 1963 Hermann Wessolowski
1963 – 1978 Jürgen Wolter
1979 – 1986 Reinhard Werneburg
1987 Thomas Bsufka
Sundheim im Tullifeld









