Evanglisch - Lutherische Kirchgemeinde Fischbach
mit Diedorf und Klings
Pfarramt Fischbach
Kirchstr. 19
36452 Fischbach
Telefon 036966/84311 84311

Kirchenchronik Klings
869 erste urkundliche Erwähnungen des Ortes unter dem Namen Clingison am Klingensee unterhalb des Klingenstein.
Die uralte Kirche vor 1756 war noch von dem Grafen von Henneberg erbaut worden und so baufällig, dass sieh Reparaturen nicht mehr gelohnt hätten.
1756 - 58 Erbauung einer neuen Kirche
5. Juni 1802 Kirchenbrand infolge eines Gewitters
Die Orgel, weIche 100 Thlr. kostete, 2 Glocken, eine 12 Jahre alte Uhr,
alle Kirchengeräte fielen den Flammen zum Opfer.
1803 bekamen die Kirchenmauern wieder ein neues Dach
1804 wurde der Turm fertig
1805 wurden neue Glocken gekauft
1810 ließ man neues Männer- und Frauengestühl herstellen
1824 Vollendung des Baus durch Aufstellen einer neuen Kanzel
Die Kirche kostete rund 4000 Thlr. (12.000 Mark)
18. Juni 1874
2. Kirchenbrand in Klings, ausgelöst durch zwei - mit Feuer spielende - Kinder
36 Wohnhäuser und mehr als 40 Nebengebäude verbrannten (Strohdächer) 200 Einwohner wurden obdachlos
Aus der Kirche rettete man die Abendmahlsgeräte und das Lesepult.
Die Abendmahlskanne mit der Jahreszahl 1721 und der Abendmahlskelch mit einem eingravierten „B.S. 1737“ beide Geräte stammen also noch aus der Kirche, die von Grafen von Henneberg erbaut wurde.
26. November 1879 Einweihung der heutigen Kirche in einem neuromanischen Baustil
Die Bauarbeiten wurden von dem Bauunternehmen Diehl, aus Dermbach ausgeführt.
Der Kirchenbau kostete 40.000 Mark.
Der Turm und der Altarraum sind aus marmoriertem Sandstein ausgeführt, während die
Wände des Kirchenschiffes hell geputzt sind.
Der einzige Schmuck im Inneren der Kirche ist der erhöhte Altar in der Basilika.
Die Orgel steht auf der 1. Empore vor der Westwand. Sie wurde ca. 1878 durch die
Orgelfabrik Adolf Eifert, Stadtilm als Opus 22 erbaut. Sie hat nach 1945 dispositionelle
Veränderungen erfahren.
Die ursprünglichen Glocken, ein Geschenk der Erzherzogin Sophie fielen dem Krieg zum
Opfer. Am 26. Juni 1917 klangen sie zum letzten Mal.
1919 kaufte die Kirchgemeinde drei neue Stahlglocken für 9.132 Mark
1958 größere Reparaturen am Turm und Dach














