Evangelisch - Lutherische Kirchgemeinde Bad Salzungen - Langenfeld
St. Markus-Kirche in Langenfeld
Seit dem 14. Jahrhundert steht in Langenfeld die dem heiligen Markus geweihte
Kirche. Sie wurde im romanischen Stil errichtet. Das kleine Rundbogenfenster an
der südlichen Seite weist daraufhin. Die Spitzbogenfenster und die rechteckigen
Fenster sind wahrscheinlich bei den Erweiterungen und Umbauten im Jahr 1700
eingebaut worden. Damals verlegte man den Eingang von der Ost- nach der West-
seite und das Gotteshaus erhielt Emporen. Das Kloster Allendorf
und die Familie Haun übten längere Zeit das Patronatsrecht aus. Ein Vikar aus
Salzungen betreute die Kirche. Nach der Ersten Kirchenvisitation im Jahr 1528 in
Salzungen wurde auch in Langenfeld 1529 die Reformation eingeführt. Anlässlich
der Vermählung des Herzogs Georg II mit der Erbprinzessin Feodora unterzog man
das Gotteshaus im Jahr 1858 einer durchgreifenden Reparatur. Eine weitere Innen-
erneuerung wird von 1906 berichtet. Der Einbau eines Gemeinderaumes mehrere
Jahre vor der Wende ist keine schöne, aber notwendige Lösung, um einen Raum
für Gemeindeveranstaltungen und für Gottesdienste in der kalten Jahreszeit zu haben.
Nach mehrjährigen Vorarbeiten auch am Äußeren der Kirche - erhielt sie Ende der
achtziger Jahre durch eine Neuausmalung im Inneren ihr heutiges Aussehen.
Am 22. Oktober 1989 konnte sie durch Oberkirchenrat Roland Hoffmann, den späteren
Landesbischof, wieder eingeweiht werden. Langenfeld schließt sich unmittelbar im
Südwesten an Bad Salzungen an und ist dessen Ortsteil seit 1973. Vor Jahrzehnten
trennten beide noch drei Kilometer. Schon in der hennebergischen Chronik von
Christian Juncker aus dem Jahr 1704 wird darauf hingewiesen, dass Langenfeld
1317: Lengenvelde - in der Vergangenheit öfters mit Stadtlengsfeld - 1330: Lengesfelt -
verwechselt wurde. Freud und Leid der Stadt Salzungen bestimmten auch Langenfeld.
Während des Dreißigjährigen Krieges wurden zwei Drittel des Ortes verwüstet. Langenfeld
nahm seinen Anfang mit einzelnen Gutshöfen. Der Butlersche Hof, einst fuldaisches
Lehen, wurde gegen Erbzinsen vereinzelt. Außerdem hatten die Familien v. Cralach und
v. Reckrodt später Besitz in Langenfeld. Es lässt sich aus den Chroniken nicht belegen,
ab wann man von einem selbständigen Ort Langenfeld sprechen kann. Neben Salzungen
und Husen gehört er zu den ältesten Orten der Umgebung.
Pastorin Viehmann
Pfarramt Bad Salzungen III,
Pestalozzistr. 16, 36433 Bad Salzungen, Telefon 03695/623714
Gottesdienste
08. August 10.00 Uhr
22. August 14.00 Uhr
05. September 14.00 Uhr
19. September 14.00 Uhr
mittwochs um 14.30 Uhr
30. Juni und 28. Juli 2010
30. Juni und 28. Juli 2010
findet zentral im Gemeindhaus in Bad Salzungen statt.















