Die Superintendentur / der Kirchenkreis Bad Salzungen-Dermbach vereint 29 Pfarrstellen und damit etwa 35000 Christen. Sie ist eine der größten Supturen unserer Landeskirche und in ihren Teilen sehr unterschiedlich geprägt.
Da gibt es die volkskirchlichen Rhöngemeinden, die Kurorte, die Industrie im Werratal, die immer noch vom Kalibergbau geprägten Dörfer um Vacha, die Bauerndörfer und die Kreisstadt Bad Salzungen mit ihren Verwaltungseinrichtungen.
Die Strukturreform unserer Landeskirche machte die Zusammenlegung dreier kleiner Supturen zu der heutigen nötig.
Die Kreissynode bemüht sich die verschiedenen Interessen zu bündeln, die bestehenden Traditionen zu stärken und die Gemeinsamkeiten zu entwickeln. Das kirchliche Leben in den Gemeinden ist trotz aller Probleme, die auch wir haben, reichhaltig und vielfältig.
Gemeindefeste entwickelten sich zu Attraktionen für ganze Dörfer, Chöre – vom einfachen Frauenchor bis zum anspruchsvollen Motettenchor – geben den Orten kulturelles Profil.
Gottesdienste werden oft von der gesamten Gemeinde gestaltet.
Überall ist zu spüren, dass sich die Christen bemühen ihre Gemeinschaft und ihre Aktivitäten nicht nur um ihrer selbst, sondern zum Lobe Gottes zu leben.
Da in einigen Teilen der Suptur die katholische Kirche stark vertreten ist, wurde dort die Ökumene zur Selbstverständlichkeit und zum gegenseitigen Ansporn.
So wenig auch die Welt bei uns im Thüringer Wald und in der Rhön „heil“ ist – auch um uns machen Finanzen und Demographie keinen Bogen – so sehr bemühen sich die Christen der Region darum in ihrer Kirche die Zukunft zu sehen und die Gemeinschaft zu entwickeln.










